„Nirgendwo sonst findet man Leute, die immer für einen da sind und mit denen man sich einfach wohl fühlt, wie in der V!Lunaburgia.”

„Eine Freundschaft, die hält!”

„Lüneburger zu sein bedeutet für mich, eine lebenslange Freundschaft mit Kommilitonen pflegen zu dürfen.”

„Verbindung ist Networking deluxe!”

„Lüneburger zu sein bedeutet, mit Göttingen als Studienheimat verbunden zu bleiben.”

„Eine Freundschaft fürs Leben.”

„Die Lunaburgia bedeutet für mich, in Göttingen ein Zuhause zu haben!”

„You`ll never walk alone.”

„Ein Punkt der Orientierung mit gemeinsamen Werten, die Menschen verbinden.”

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Geschichte der Verbindung Lunaburgia

Am 10. November 1859 gründeten sieben Göttinger Studenten und ehemalige Schüler des Lüneburger Johanneums die Verbindung Lunaburgia. Die Feiern zum 100. Geburtstag von Friedrich Schiller an diesem Tage gaben den Anstoß zur Bildung der Verbindung, die in ihren Anfängen durch den Zusammenschluss von Studenten vor allem aus Lüneburg und dem Gebiet des heutigen Niedersachsens geprägt war.

Der Wahlspruch „Doctrinae, Virtuti, Humanitati!“ der Verbindung war eine Übernahme der Widmung des Lüneburger Johanneums. Auch die Farben des Verbindungswappens blau-rot-weiß sind an die der Stadt Lüneburg (rot-blau-weiß) angelehnt. Die Lunaburgia betrachtete sich aber von Anbeginn an als „schwarze“, d.h. nicht-farbentragende Verbindung. Während der ersten 50 Jahre bis zum Bau des eigenen Verbindungshauses am Goldgraben 17 in Göttingen diente als Stammlokal der „Schwarze Bär“, der als Symbol auch im Wappen wiedergegeben ist. Die Verbindung zu diesem Traditionslokal wird heute noch aufrechterhalten.

Am Kriege 1870/71 nahmen 13 Aktive der Verbindung teil, die bis auf einen zurückgekehrt sind. Danach begann für Lunaburgia eine besondere Blütezeit mit starkem Wachstum und ausgeprägter gesellschaftlicher Anerkennung. Die guten und freundschaftlichen Beziehungen zur ebenfalls schwarzen Verbindung Saxonia in Tübingen führten im Wintersemester 1884/85 zum Abschluss eines offiziellen Freundschaftsverhältnisses.

Das erste Lüneburger Haus

Pflichtmensuren wurden in der Lunaburgia nicht gefordert, doch wurden für Verabredungsmensuren meist Waffen des SC belegt, vor allem beim Corps Bremensia. 1889 beschaffte Lunaburgia eigene weiße Schläger. Seit 1912 bestand ein Paukverhältnis mit dem SC in Göttingen.

Zu dem neuen Aufstieg der Lunaburgia nach 1918 gehörte auch die Beteiligung an der Gründung des Miltenberger Rings im Jahre 1919. Die Bemühungen dieses Miltenberger Rings zur Abwehr einer Gleichschaltung mit nationalsozialistischen Studentenorganisationen waren nach 1933 nur zeitweilig erfolgreich. Dennoch versuchte die Verbindung, in Göttingen selbstständig zu bleiben. Sie musste aber 1936 ihre Aktivitas suspendieren, weil sie nicht mehr über die „amtlich“ erforderlichen zehn Aktiven verfügte. Das Verbindungshaus wurde 1937 verkauft. Diese bittere Entwicklung wurde dadurch etwas gemildert, dass in Tübingen zusammen mit Saxonia die „Kameradschaft Skagerrak“ gegründet und im Sinn korporativer Traditionen geführt werden konnte. In den Kriegsjahren wurden hier noch mehrere Mensuren geschlagen.

1947 gelang es in Göttingen, die Zulassung der „Hanseatischen Gesellschaft“ bei den britischen Universitätsbehörden zu erreichen. Sie wurde von den Altherrenschaften der Lunaburgia und Saxonia gemeinsam getragen, bis auch in Tübingen das Verbindungshaus der Saxonia wieder freigegeben wurde und es zur Trennung der beiden Verbindungen kam. Im November 1959 nahm Lunaburgia den alten Namen wieder an.

Der Convent der Aktivitas beschloss im Mai 1951 den Brauch der Verabredungsmensur wieder zu tolerieren und dabei die persönliche Entscheidung jedes einzelnen Verbindungsbruders in Toleranz zu respektieren.

Die Altherrenschaft lehnte aber diesen Beschluss ab. Im Februar 1952 bat die Aktivitas die Altherrenschaft erneut, Freiheit für das Fechten zu geben.

Diese erklärte, dass sie nicht mit Verboten in Satzung und Leben der Aktivitas eingreifen wolle. Im Februar wurden die ersten Partien gegen den SC gefochten. Der Zusammenhalt der Aktivitas war so stark, dass sowohl Anhänger als auch Gegner des Fechtens Chargen der Lunaburgia innehatten. Innerhalb des Miltenberger Rings wurde festgelegt, dass grundsätzlich keine Mensuren unter Zwang und zur Persönlichkeitsbewertung geschlagen werden sollten.

In den Jahren nach den Studentenunruhen 1968 traten nur noch wenige Verbindungsbrüder ein. Die Unterhaltung des 1959 bezogenen neuen Verbindungshauses wurde für die kleine Aktivitas zur Belastung, sie löste sich schließlich selbst auf. Wiederum verkaufte die Altherrenschaft das Verbindungshaus. Die Bemühungen um eine Weiterführung der Lunaburgia hatten Erfolg, als drei bis zu ihrem ehrenhaften Austritt in einer forststudentischen Verbindung korporierte Studenten sich zum Wiederaufbau der Verbindung meldeten. In einer Studentenwohnung im Stadtzentrum erlebte Lunaburgia einen neuen Aufschwung, der 1991 mit dem Erwerb und Umbau des jetzigen Verbindungshauses wieder einen Höhepunkt erreichte.

 
 
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